Apokalypse Münsterland

Partizipation – Digitalisierung – Mobilität

Die Commerzbank-Stiftung fördert das neue Kooperationsprojekt „Apokalypse Münsterland“ des Münsterland e.V. und seiner begleitenden Stiftung. Rund 35 große und kleinere Museen und Ausstellungshäuser aus dem Münsterland in Nordrhein-Westfalen sind an dem Projekt beteiligt.

Im Kontext eines imaginierten apokalyptischen Szenarios markiert die Frage „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“ den Ausgangspunkt für das Netzwerk. Mithilfe von digitalen Vermittlungsmethoden und besucherorientierten Ansätzen wird unter Einbezug moderner digitaler Technologien eine mobile Ausstellung entwickelt, die im Sommer 2019 durch das Münsterland touren wird.

Foto: Apokalypse Münsterland

Die von den Museen durch partizipative Publikumsangebote identifizierten Kulturgüter werden von Studierenden der FH Münster sowie in Kooperation mit dem FabLab Münster digitalisiert und in einen mobilen Ausstellungscontainer integriert. So entsteht ein „Museum der Zukunft“, das die einzelnen Kulturgüter in digitaler Form präsentieren kann und im Anschluss auf Reisen durch insgesamt 16 Stationen im Münsterland gehen wird. Der innovativ-spielerischer Vermittlungsansatz nimmt bewusst Abstand von einer enzyklopädischen Sicht auf die dargestellten Exponate.

Ziel des Projektes ist es, neue Interaktionsformen mit Besuchern zu erforschen und zugleich auf sehr niedrigschwellige Art und Weise das Interesse für die heimischen Kulturgüter zu erwecken. Außerdem bietet das einzigartige Projekt den beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, sich im Bereich digitale Vermittlung fortzubilden sowie mit neuen interaktiven Vermittlungsformaten innerhalb der Region sichtbarer zu werden.


Alle einklappen Alle ausklappen

Bunte, wilde Mischung: Museumsbesucher wählen bei Mitmach-Aktion Exponate für die Zukunft

Jede Stimme zählte: Museumsbesucher im ganzen Münsterland wählten Kulturgüter aus, die sie in die Zukunft schicken wollen. Foto: Stadt Borken
Jede Stimme zählte: Museumsbesucher im ganzen Münsterland wählten Kulturgüter aus, die sie in die Zukunft schicken wollen.
Foto: Stadt Borken
Ab in die Zukunft: der Dampfhaspel Als beeindruckend und imposant beschrieben die Museumsbesucher in Ibbenbüren den Dampfhaspel – und wählten ihn für die Zukunft aus. Foto: Bergbaumuseum Ibbenbüren
Ab in die Zukunft: Der Dampfhaspel Als beeindruckend und imposant beschrieben die Museumsbesucher in Ibbenbüren den Dampfhaspel – und wählten ihn für die Zukunft aus.
Foto: Bergbaumuseum Ibbenbüren
Wahlarena Borken Voller Einsatz: In der Borkener Wahlarena warb Autorin Claudia Kociucki für einen historischen Faustkeil. Foto: Stadt Borken
Wahlarena Borken Voller Einsatz: In der Borkener Wahlarena warb Autorin Claudia Kociucki für einen historischen Faustkeil.
Foto: Stadt Borken
 Bewahrenswert: Mischpult Im rock`n`popmuseum Gronau wählten die Besucher online das analoge Mischpult aus dem legendären Aufnahmestudio der deutschen Avantgarde-Band "Can" in Köln-Weilerswist. Foto: rock ’n’ popmuseum (CC BY-NC-SA)
Bewahrenswert: Mischpult Im rock`n`popmuseum Gronau wählten die Besucher online das analoge Mischpult aus dem legendären Aufnahmestudio der deutschen Avantgarde-Band "Can" in Köln-Weilerswist.
Foto: rock ’n’ popmuseum (CC BY-NC-SA)

Weitere Informationen

Zum Seitenanfang