Soziales Projekt

“Startpunkt: Jung - Mein Platz in Regensburg” - Teilhabe-Stärkung von jungen Geflüchteten

CampusAsyl e. V., Regensburg

Mit dem Projekt „Startpunkt: Jung – Mein Platz in Regensburg“ setzt CampusAsyl e. V. ein wichtiges Zeichen für die Förderung von Engagement, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe junger Geflüchteter im Alter von 15 bis 25 Jahren. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden unterstützen und langfristige Integrations- sowie Zusammenhaltsprozesse in der Region Regensburg anstoßen.

Individuelle Förderung durch kombinierte Ansätze
Das Projekt kombiniert die individuelle Vermittlung von Ehrenämtern mit mehrmonatigen Bildungsmodulen, die jährlich spezifische Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen. Inhalte wie Identität, gesellschaftliche Strukturen, Rechte, Mitbestimmung sowie politische Teilhabe auf lokaler Ebene stehen dabei im Mittelpunkt. Bildungsfahrten, etwa der Besuch politischer Institutionen, ergänzen das Angebot.

Beratung @CampusAsyl e. V.
Beratung @CampusAsyl e. V.

Langfristige Wirkung und Reichweite
Über den Zeitraum 2026 bis 2030 sollen rund 225 junge Geflüchtete aus verschiedensten Herkunftsländern und persönlichen Hintergründen erreicht werden. Mindestens 150 von ihnen sollen eine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen, während ca. 75 Personen an den mehrmonatigen Bildungsmodulen teilnehmen. Dieser ganzheitliche Ansatz stärkt die Teilnehmenden in einer entscheidenden Lebensphase und schafft Begegnungen im Sozialraum Regensburg.

Starke Vernetzung in Regensburg
Das Projekt ist eng mit lokalen Akteuren wie dem Amt für kommunale Jugendarbeit, der Freiwilligenagentur, dem Mehrgenerationenhaus und dem Zentrum für Migration und Bildung an der Universität Regensburg abgestimmt. Diese Kooperationen stellen den Zugang zu Ehrenämtern sicher und garantieren zugleich die Qualität der Bildungsangebote.

„Startpunkt: Jung – Mein Platz in Regensburg“ zeigt, wie durch individuelle Unterstützung und gezielte Bildungsarbeit gesellschaftliche Teilhabe gefördert und junge Menschen bestärkt werden können, aktiv in ihrer neuen Umgebung mitzuwirken.